Mon(d)tag

So, das war er nun, der erste Montag im neuen Jahr. (Yippieh,nachdem der Anfang gemacht ist, kriegen wir die restlichen 52 Montage auch noch rum). Gleichzeitig war aber auch der erste Mondtag oder eher die erste Mondnacht. Heute früh gab es nämlich den ersten Vollmond in 2015.

Meine Mondforschung im Internet hat ergeben, dass der heutige Vollmond um genau um 5:53:18 Uhr die Vollmondstellung erreicht hat. Warum das interessant ist? Naja, normalerweise ist mir das auch alles ziemlich schnuppe, aber heute Nacht und besonders heute Morgen hat mich dieser Mond ziemlich genervt. Ich konnte nicht schlafen. Und das ist bei mir sehr! ungewöhnlich.

Also war es Zeit für ein wenig Recherche: Der Einfluss des Mondes auf den Schlaf (und noch vieles mehr) wird ja immer wieder kontrovers diskutiert. Da gibt es die Ansicht, dass der Vollmond uns aggressiver macht, dass die Zahl der Geburten ansteigt, dass der Vollmond Glück bringt, wenn man „höflich“ zu ihm ist z.b durch grüßen, verbeugen oder mit dem Mond anstoßen (wie auch immer letzteres funktionieren soll). Dann natürlich noch der Einfluss auf das Aussehen und die Schönheit. Ich sage nur Warzen… Völig neu war mir hingegen die Theorie, dass der Mond unter Umständen sogar den Gang zum plastischen Chirurgen ersetzen kann. Angeblich soll nämlich das Licht des Vollmondes, dass um Mitternacht auf den entblößten Busen einer Frau scheint, eben jene Brüste zu mehr Wachstum anregen. Um wieviele Körbchengrößen es da geht, wurde nicht erwähnt. Außerdem gibt es natürlich noch eine Einschränkung: Dieser Hokuspokus funktioniert nur bei Jungfrauen!

Man kann von dem Ganzen halten was man will, wirklich handfeste Belege zum Mondeinfluss gibt es nach wie vor nicht. Allerdings scheint zumindest an der Sache mit dem schlechten Schlaf durchaus etwas dran zu sein; zumindest dann, wenn der Vollmond in klaren Nächten auftritt. Dann sorgt er nämlich für deutlich mehr Licht und das zusätzliche Licht wiederum kann Einfluss auf unseren Hormonhaushalt nehmen.

Generell funktioniert das mit den Schlafhormonen so: Wenn das Umgebungslicht abnimmt, steigt der Melatoninspiegel, was uns müde werden lässt. Wird es wieder heller, reduziert sich der Melantoningehalt und es wird im Gegenzug mehr Serotonin produziert – unser Wachmacherhormon. Wenn nun der Mond beim Einschlafen oder früh morgens hell ins Zimmer scheint, dann kann das unseren Hormonhaushalt durchaus ein wenig durcheinander schütteln und für einen etwas verkürzten Schlaf sorgen.

Wenn einem guter Schlaf wichtiger ist als die Romantik, sollte es für dieses Schlafproblem eine einfache Lösung geben: Einfach die Schotten dicht machen! (also Jalousien runter) Ich werde das heute Nacht auf jeden Fall probieren.

Last Modified on 5. Januar 2015
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